Ein Ausflug durch die Jahrhunderte

Hauptansicht - Klaus Schieckel

Willkommen auf einer der eindrucksvollsten Baudenkmäler Sachsens. Zwischen der Sächsisch-Böhmischen Schweiz und der Kulturstadt Dresden gelegen, erhebt sich die ausgedehnte 800-jährige mittelalterliche Burganlage, die mit dem Naturdenkmal »Stolpener Basalt« eine Einheit bildet, weithin sichtbar über das Land. Der Burgberg mit seinem Säulenbasalt zählt zu den bedeutendsten vulkanischen Gesteinsvorkommen Deutschlands und wurde mit dem Prädikat »Nationaler Geotop« ausgezeichnet. Der tiefste natursteinbelassene Basaltbrunnen der Erde (84,39 m) ist ein Zeugnis sächsischer Bergbaukunst. Untrennbar ist die Veste verbunden mit dem tragischen Schicksal der Gräfin Cosel, der berühmtesten Mätresse des polnischen Königs und sächsischen Kurfürsten August des Starken. 49 Jahre verbrachte die Gräfin als Gefangene auf Stolpen. Ihre Grabstätte befindet sich in der Burgkapelle. Das Baudenkmal, das Naturdenkmal und das Museum Burg Stolpen sowie ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm machen Stolpen heute zu einem lebendigen Ort der sächsischen Geschichte und Kultur.